Blaskapelle der Freiwilligen Feuerwehr Krakow am See
Start Repertoire Kontakt Geschichte Besetzung Hörprobe Konzertplan 2010
Zur Entstehung der Kapelle
Im Jahre 1922 fanden sich 12 Feuerwehrleute zusammen, um eine Blaskapelle zu gründen. Mit zwei Klarinetten, zwei Flügelhörnern, zwei Trompeten, zwei Tenorhörnern, einem Helikon, einer großen Trommel mit Becken und einer kleinen Trommel hatte die Kapelle eine gute Besetzung für zünftige Blasmusik.

Gründungsmitglieder der Blaskapelle von links nach rechts stehend:
Hermann Holm (Helikon), Willi Kruse (Klarinette), Hermann Ortmann (Tenorhorn),
Otto Schwenn (Klarinette), Wilhelm Schröder (Trompete). Wilhelm Menzel (Dirigent), Heinrich Ebert (Tenorhorn), Paul Hahn (Trompete), August Schwaan (Flügelhorn),
Paul Knaak (Flügelhorn)
vorn liegend:
Friedrich Meder (große Trommel/Becken), Walter Jörs (kleine Trommel)
Die Leiter (Dirigenten) der Feuerwehrkapelle von der Gründung bis heute:
1922 Gründungsmitglied und erster Leiter der Kapelle war Wilhelm Schröder.
1924 übernahm Paul Hahn die Leitung.
1925 konnte Wilhelm Menzel als Dirigent gewonnen werden, der diese Aufgabe bis 1959 wahrnahm. (Eine Unterbrechung gab es nur während des 2. Weltkrieges, als die meisten der Musikanten Soldaten werden mussten).
Nach dem Ausscheiden von Wilhelm Menzel wurde die Kapelle kurzzeitig von Kurt Walz und dann bis 1980 von Werner Birnschein geleitet.
Seit 1980 bis heut ist Karl-Heinz Deitemeyer Kapellenleiter.
Entwicklung der Blaskapelle nach dem 2. Weltkrieg
Im Jahre 1959 (37 Jahre nach der Gründung ) spielte die Blaskapelle in folgender Besetzung.

von links: Kurt Walz, Friedrich Berg, Hermann Ortmann (knieend), Helmut Helwig, Karl Stapelfeld, Wolfgang Quetschlich, Willi Schröder, Hans Wrase, Willi Phillips,
Kurt Marx (knieend), Dieter Vogt, Horst Wollschläger, Willi Polenz, Heinrich Berg,
Wehrleiter Zülow aus Bützow, Paul Hahn, Paul Knaak,
zwischen beiden in zivil: Herr Loeck als Fan der Kapelle.
Mit nunmehr 16 Musiker war eine personelle Verstärkung vorhanden. Dieser Aufwärtstrend setzte sich fort. Neun Jahre später zum Bezirksleistungsvergleich der Feuerwehrblaskapellen in Güstrow (im Jahre 1968) waren es bereits 25 musizierende Kameraden. Die Feuerwehrkapelle Krakow am See belegte damals den 1. Platz.
Nach der Durchschreitung einer Talsohle in den 70iger Jahren kam es ab 1980 mit 8 Musikern zu einer Neuorientierung. Das Repertoire wurde verändert und schrittweise erweitert. Durch intensive Probenarbeit wurde die musikalische Qualität verbessert. Die Ausstrahlungskraft des Klangkörpers nahm wieder zu. Vor der Wende zeigte die Blaskapelle Krakow am See in über 50 Auftritten pro Jahr ihr Können. Nach der Wende sind es im Durchschnitt 40 Auftritte pro Jahr.
Zum 75-jährigen Bestehen der Feuerwehrblaskapelle im Jahre 1997 spielte folgende Formation auf.

von links nach rechts stehend: Burghard Schulze, Reiko Schmecht, Roland Puttscher,
Udo Walta, Christian Staenicke, Jens Deitemeyer, Gottlob Carras,
sitzend: Heino Dinnebier, Karl-Heinz Deitemeyer (Leiter), Horst Tarnowski,Detlev Plagemann